Rigley und Nadine kennen sich seit ihrer Kindheit. Als junge Heranwachsende beginnt eine Liebe, die von Anfang an wegen ihrer unterschiedlichen sozialen Herkunft zum Scheitern verurteilt ist. Nadine`s Mutter versucht mit Erfolg, diese nicht standesgemäße zarte Beziehung zu zerstören. Rigley, enttäuscht von dieser Zurückweisung, zieht freiwillig in den gerade beginnenden 1. Weltkrieg. Jedoch lösen Schützengräben keine Standesunterschiede. Rigley muss erkennen, dass es eine andere zu sterben gibt als den körperlichen Tod.
Um ihren Kummer und die Sorgen um Rigley zu vergessen, geht Nadine nach Frankreich in ein Lazarett um den vielen Verwundeten zu helfen. In jedem von ihnen sieht sie ihren Geliebten und betet, dass er diesen schrecklichen Krieg unbeschadet überstehen möge.
Was der Krieg aus Rigley und Nadine und ihrer Liebe gemacht hat, lesen sie selber in Louisa Youngs Roman 'Was ich dir noch sagen wollte' Die Autorin versteht schreckliches Geschehen und die Sehnsüchte Liebender in poetischer Form zu erzählen. Ein bemerkenswertes Buch, das fünf Sterne verdient
[empfohlen von Renate Häußler]