Rosalie hasst ihren Geburtstag, denn ihre Mutter fiel bei ihrer Geburt ins Koma und ist seitdem nicht mehr erwacht. Es ist Tradition, dass man sie an Rosalies Geburtstag besucht und genau dieser Tag ist heute.
Seit einiger Zeit ist Rosalie jedoch nicht mehr das brave Mädchen, das zu allem ja und amen sagt und heile Welt spielt. Ihre Haare hat sie sich schwarz gefärbt, sie hört „Krach“, wie ihr Vater ihre Musik nennt, raucht, trägt dunkle Kleidung und schminkt sich. Rosalies Vater ist entsetzt, doch sie setzt sich durch und behält ihren neuen Stil bei.
Rosalie entdeckt während dem Nachsitzen das Keller-Labyrinth ihrer Schule, das mit den Katakomben der Stadt verbunden ist. Plötzlich hat Rosalie seltsame Visionen, die sie an ihrem Verstand zweifeln lassen. Sie sieht den Geist eines Mannes, der vor sechzehn Jahren verschwunden ist und der sie um Hilfe bittet. Was ist damals passiert?
'Libri Mortis' ist überaus spannend geschrieben, weil Fiktion und Realität gekonnt miteinander verbunden sind, sodass es sogar dem Leser gelegentlich schwer fällt, dies auseinander zu halten. Ein absolut gelungener Auftakt der Trilogie um Rosalie Claireveaux.
[empfohlen von Tanja Punzet]